Damals und heute


Welche positive Entwicklung das Bäckerhandwerk im Allgemeinen und sein eigener Betrieb im Besonderen vor sich hatten, ahnte Heinrich Neff wohl kaum, als er seine Bäckerei 1904 in Karlsruhe gründete. In kleinem Rahmen eröffnete er, in der Boeckhstr. 26 eine Backstube und einen Laden.


Welche positive Entwicklung das Bäckerhandwerk im Allgemeinen und sein eigener Betrieb im Besonderen vor sich hatten, ahnte Heinrich Neff wohl kaum, als er seine Bäckerei 1904 in Karlsruhe gründete.In kleinem Rahmen eröffnete er, in der Boeckhstr. 26 eine Backstube und einen Laden.
Bereits nach 10 Jahren, kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges, machte Heinrich Neff von sich reden, als er in einer Pioniertat für die damalige Zeit, im 5 Kilometer entfernten Karlsruher Stadtteil Rüppurr eine Filiale eröffnete. Ohne den technischen Komfort der heutigen Zeit und ohne schnelle und bequeme Verkehrswege, setzte er seine Idee in die Tat um. Die Idee, dass Herstellungsort und Verkaufsort nicht zwingend unter einem Dach sein müssen, war anfangs sehr umstritten. Außerhaus-Verkauf, war für so schnell verderbliche Erzeugnisse wie Brot, dessen wichtigster Qualitätsfaktor, die Frische ist, absolut neu. Doch der Erfolg gab Heinrich Neff Recht und so konnte er bereits 1928 eine zweite Filiale in der Kriegsstraße eröffnen.
Während des zweiten Weltkrieges, in einer Zeit, in der viele Handwerksbetriebe aufgeben mussten, weil die Männer als Soldaten zur Wehrmacht eingezogen wurden, führte Rudolfs Frau Emma Neff geb. Ohly das Geschäft mit großem Durchsetzungsvermögen weiter.
Zur Unterstützung hatte sie anfangs noch die älteren Bäckergesellen, die erst im zweiten Kriegsjahr eingezogen wurden und Heinrich den Gründer, der jedoch bereits krank war und 1941 starb. Durch die Unterstützung von Elisabeth Neffs Familienzweig, Hockeberger, die mit dem Pferdewagen von Elzens bei Bretten nach Karlsruhe fuhren um die Bäckerei mit kostbaren Äpfeln und Eiern auszustatten, konnte der Bäcker-Neff sogar jetzt noch Apfelkuchen backen.
Im Laufe des Krieges zeigte sich mehrfach, welch großes Glück die Bäckersfrau mit den ihr zugeteilten Arbeitskräften hatte, da diese sich für sie und ihre Bäckerei einsetzten und mithalfen das Haus vor Dieben zu schützen und Emma Neff und ihre drei Kinder vor Unheil bewahrten.
1965 übernimmt Rudolf Neff jun. als dritte Generation der Bäckerfamilie mit 25 Jahren, den Betrieb.Er ist wie sein Vater und Großvater Bäckermeister und gelernter Konditor. Seine Frau Hilde Neff geb. Gräfer die von Beruf Einzelhandelskauffrau war leitete den Verkauf und übernahm die kaufmännische Seite der Bäckerei.
1974: Nachdem die Kapazitäten im Stammhaus Boeckhstr. 26 nicht mehr den Anforderungen genügten kann Rudolf Neff jun. von sich behaupten, im Jahr 1974 einen ähnlich wichtigen Schritt mit der Errichtung der Produktionsstätte im Karlsruher Stadtteil Rheinhafen getan zu haben wie Heinrich Neff, als er die Firma 1904 gründete. Der Neubau eröffnete der Bäckerei wieder neue Wege.
1977 trat Alfred Zapf als Geschäftsführer in die Firma Neff ein. Zusammen mit den Inhabern Rudolf und Hilde Neff führte er das Unternehmen 24 Jahre bis zu seinem Ruhestand im September 2001. Er prägte in dieser Zeit das Erscheinungsbild der Firma, da sowohl die wichtigen Strategie-Aufgaben, als auch das sehr zeitraubende Alltagsgeschäft über seinen Schreibtisch gingen.
„Nur wer Spaß an seiner Arbeit hat, kann auf Dauer Gutes leisten“. Ist ein Ausspruch von Herrn Zapf und nur so ist mir sein enormes Pensum, das er leistete erklärlich.
1978 wird aus der Einzelfirma Bäckerei-Konditorei Rudolf Neff die Bäckerei-Konditorei Rudolf Neff GmbH.
1990 kommt der heutige Geschäftsführer und Schwiegersohn von Rudolf Neff, Andreas Reich als Produktionsleiter zu NEFF. Nach drei Jahren in der Produktion wechselte Hr. Reich in die kaufmännische Abteilung und wurde als rechte Hand von Alfred Zapf, Assistent der Geschäftsleitung. 1995 wird Hr. Reich zum Geschäftsführer bestellt und ist, nachdem Alfred Zapf im September 2001 und Rudolf Neff im Mai 2003 in Ruhestand gingen, allein für das operative Geschäft von NEFF verantwortlich.
2004 ist das Traditionsunternehmen NEFF ein Karlsruher Mittelstandsunternehmen, das sich in der Übergangsphase von der dritten in die vierte Generation befindet.
2007 erfährt die Marke NEFF ein zeitgemäßes Face-Lifting. Als emotionale Botschaft, die nach außen aber auch nach innen wirkt, schreibt sich die Bäckerei "Wie ein guter Freund" – Ihr Frische-Bäcker Neff auf die frisch gehissten Fahnen.
Auch 2010 arbeitet das familiengeführte Traditionsunternehmen weiter an einer Zukunft, in der die Werte des Bäckereibetriebs wie Qualität, Offenheit, Liebe zum Handwerk und freundschaftlicher Umgang miteinander, erfolgreich fortsetzt

Bereits nach 10 Jahren, kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges, machte Heinrich Neff von sich reden, als er in einer Pioniertat für die damalige Zeit, im 5 Kilometer entfernten Karlsruher Stadtteil Rüppurr eine Filiale eröffnete. Ohne den technischen Komfort der heutigen Zeit und ohne schnelle und bequeme Verkehrswege, setzte er seine Idee in die Tat um. Die Idee, dass Herstellungsort und Verkaufsort nicht zwingend unter einem Dach sein müssen, war anfangs sehr umstritten. Außerhaus-Verkauf, war für so schnell verderbliche Erzeugnisse wie Brot, dessen wichtigster Qualitätsfaktor, die Frische ist, absolut neu. Doch der Erfolg gab Heinrich Neff Recht und so konnte er bereits 1928 eine zweite Filiale in der Kriegsstraße eröffnen.


In Zeiten der Not

Während des zweiten Weltkrieges, in einer Zeit, in der viele Handwerksbetriebe aufgeben mussten, weil die Männer als Soldaten zur Wehrmacht eingezogen wurden, führte Heinrich Neffs Schwiegertochter Emma Neff geb. Ohly das Geschäft mit großem Durchsetzungsvermögen weiter.

Im Laufe des Krieges zeigte sich mehrfach, welch großes Glück die Bäckersfrau mit den ihr zugeteilten Arbeitskräften hatte, da diese sich für sie und ihre Bäckerei einsetzten und mithalfen das Haus vor Dieben zu schützen und Emma Neff und ihre drei Kinder vor Unheil bewahrten.


Es geht aufwärts

1965 übernimmt Rudolf Neff jun. als dritte Generation der Bäckerfamilie mit 25 Jahren, den Betrieb.Er ist wie sein Vater und Großvater Bäckermeister und gelernter Konditor. Seine Frau Hilde Neff geb. Gräfer die von Beruf Einzelhandelskauffrau war leitete den Verkauf und übernahm die kaufmännische Seite der Bäckerei.


1974: Nachdem die Kapazitäten im Stammhaus Boeckhstr. 26 nicht mehr den Anforderungen genügten kann Rudolf Neff jun. von sich behaupten, im Jahr 1974 einen ähnlich wichtigen Schritt mit der Errichtung der Produktionsstätte im Karlsruher Stadtteil Rheinhafen getan zu haben wie Heinrich Neff, als er die Firma 1904 gründete. Der Neubau eröffnete der Bäckerei wieder neue Wege.


Prägende Zeiten

1977 trat Alfred Zapf als Geschäftsführer in die Firma Neff ein. Zusammen mit den Inhabern Rudolf und Hilde Neff führte er das Unternehmen 24 Jahre bis zu seinem Ruhestand im September 2001. Er prägte in dieser Zeit das Erscheinungsbild der Firma, da sowohl die wichtigen Strategie-Aufgaben, als auch das sehr zeitraubende Alltagsgeschäft über seinen Schreibtisch gingen.

„Nur wer Spaß an seiner Arbeit hat, kann auf Dauer Gutes leisten“. Ist ein Ausspruch von Herrn Zapf und nur so ist mir sein enormes Pensum, das er leistete erklärlich.


1978 wird aus der Einzelfirma Bäckerei-Konditorei Rudolf Neff die Bäckerei-Konditorei Rudolf Neff GmbH.


Eine neue Generation folgt alten Werten

1990 kommt der heutige Geschäftsführer und Schwiegersohn von Rudolf Neff, Andreas Reich als Produktionsleiter zu NEFF. Nach drei Jahren in der Produktion wechselte Hr. Reich in die kaufmännische Abteilung und wurde als rechte Hand von Alfred Zapf, Assistent der Geschäftsleitung. 1995 wird Hr. Reich zum Geschäftsführer bestellt und ist, nachdem Alfred Zapf im September 2001 und Rudolf Neff im Mai 2003 in Ruhestand gingen, allein für das operative Geschäft von NEFF verantwortlich.


2004 ist das Traditionsunternehmen NEFF ein Karlsruher Mittelstandsunternehmen, das sich in der Übergangsphase von der dritten in die vierte Generation befindet.


Wie ein guter Freund

2007 erfährt die Marke NEFF ein zeitgemäßes Face-Lifting. Als emotionale Botschaft, die nach außen aber auch nach innen wirkt, schreibt sich die Bäckerei "Wie ein guter Freund" – Ihr Frische-Bäcker Neff auf die frisch gehissten Fahnen.


Auch heute – jetzt gerade – arbeitet das familiengeführte Traditionsunternehmen weiter an einer Zukunft, in der die Werte des Bäckereibetriebs wie Qualität, Offenheit, Liebe zum Handwerk und freundschaftlicher Umgang miteinander, erfolgreich fortsetzt.



Neff lange Freundschaft


Neff Chronik Generation damals


Personen v.l.n.r: 3 Konditoren, Heinrich Neff,

Emma Neff, Johanna Neff, Rudolf Neff sen.,

Nachbarschaft





Neff Chronik Baecker_Bugatti


Kaum zu glauben: Dieser Bugatti war unser

erster Lieferwagen!



























Neff Chronik_Generation heute

Die Familientradition wird fortgesetzt: 
Andreas Reich, Kati Neff-Reich, Rudolf Neff



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